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Hexenfeste

Samhain die Nacht vom 31.Okt. zum 1. November
Jul  am 21. Dezember
Imbolc am 2. Februar
Ostara am 21. März
Beltaine in der Nacht zum 1. Mai
Litha am 21. Juni
Lughnasad am 1. August
Mabon am 22. September

 

Gerade in der Heutige Zeit, in der wir uns so weit von der Natur und ihren Vorgängen entfremdet haben, ist es umso wichtige, wieder ein Gespür für den Wechsel der Jahreszeiten und ihre verschiedenen Stimmungen zu bekommen, sie bewußt zu erleben, um unseren Geist und unseren Körper wieder in Einklang mit der Natur zu bringen.

Indem wir die Jahreskreisfeste feiern, die jeweils einen bestimmten Abschnitt uf dem Rad des Jahres, aber auch im Leben eines Menschen markieren und die symbolisch die Grundstimmung der Natur wie auch unsere eigene zum Ausdruck bringen - sind wir Menschen doch ein Teil der Natur -, gelingt es uns wieder, vergessene zusammenhänge aufzuspüren.

Ich möchte im folgenden die acht Jahreskreisfeste vorstellen, so wie sie heute wieder von vielen gefeiert werden, die ihr Leben auf die Natur und den Umgang mit ihr ausgerichtet haben. Die Feste stehen in engem Bezug zum Mythos der Göttin und ihres gefährten, die die Natur und ihre Kräfte repräsentieren.

Wir unterteilen die acht Feste in vier Sonnenfeste werden zum Zeitpunkt der Sonnenwenden und der Tagundnachtgleiche gefeiert, die Mondfetse während der entsprechenden Mondphasen nach den jeweiligen Sonnenfesten. Die meisten Hexen/Heiden feiern jedoch die Mondfeste an festen Daten des Sonnenkalenders, diese Daten werde ich der Vollständigkeit halber auch angeben.

 

Das erste Fest im Jahreskreis ist Samhain. Viele Feiern es am Schwarzmond nach Mabon, während die Sonne das Tierkreiszeichen des Skorpions passiert, andere legen das Datum auf die Nacht zum 1. November. Samhain oder Halloween ist das Keltische Neujahr.

Dieser Tag erinnert uns daran, dass Leben ud Tod die zwei Seiten einer Medaille sind: Ohne den Tod gäbe es kein Leben, ohne Leben keinen Tod.

Aus diesem Grund gedenkt man an Samhain auch der Toten, besonders der eigenen Ahnen, die ja nach altem Glauben die Familie beschützen und ihr mit ihren Ratschlägen zur Seite stehen.

Aber nicht nur den Toten selbst ist dieses Fest gewidmet, sondern auch den Totengöttern, die die Toten in ihrem Reich willkommenheißen und unter deren Schutz sie stehen.

An Samhain sind die Grenzen zur Anderswelt besonders durchgängig. Daher ist dies auch die Zeit der shamanischen Reisen in die Totenwelt, meistens mit dem Ziel, Wissen zu erlangen, - die Zeit der shamanistischen Initiationen und die der Orakel, bei denen auch die Toten/ Ahnen direkt befragt werden können.

Jul

Das nächste Fest im Jahreskreis ist Jul, das Mittwinterfest. Die Wintersonnenwende ist meistens am 21. Dezember, kann sich aber auch schon mal um einen Tag verschieben. Vor der Kalenderreform war das Datum der Wintersonnenwende übrigens am 24. Dezember.

Dieses Fest ist ein der sogenannten Hochfeste, da hier des wiederkehrenden Lichtes gedacht wird. Für die Menschen der früheren Zeit  war es nämlich sehr ungewiss, ob die Sonne wieder an Kraft gewinnen und es erneut Frühling werden würde. In der Edda findet sich der Hinweis auf das "Ende der Welt", die Götterdämmerung. die durch drei aufeinanderfolgende Winter, den sogenannten Fimbulwinter, eingeleitet wird. Daher betrachteten die alten Germanen diesen Tag auch mit gemischten Gefühlen.

Es ist der Zeit der tiefsten Finsternis, der längsten Nacht. Die Kraft der Natur hat sich in sich zurückgezogen und wartet auf Erneuerung. Scheinbar ist kein Leben mehr in ihr, bis auf die immergrünen Gewächse, die auch deshalb eng mit der Symbolik dieses Festes verknüpft sind. Der "Atem der Welt" steht still, und mitten in diese große Ungewissheit findet die große Wende statt, die größe Göttin gebiert das Sonnenkind, den Sonnengott in seiner Gestalt als Neugeborenes. Nach diesem entscheidenden Tag werden die Nächte wieder kürzer und die Tage länger, das Licht hat über die Finsternis gesiegt.

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